Kulturausschuss fördert das Freie Radio Fratz

Das Freie Radio Fratz freut sich über den positiven Bescheid des Kulturausschusses zur Förderung unserer Räumlichkeiten in der Bachstraße 7 für 2 Jahre. Die Stadt Flensburg hat sich gestern für die Etablierung von Freiem Radio und somit der Stärkung der Medienlandschaft in und um Flensburg ausgesprochen!
Dieses begrüßen wir sehr.

Freies Radio bildet eine wichtige 3. Säule in der Medienlandschaft und verschafft Menschen und Communities, welche anderweitig nur begrenzte Möglichkeiten der Teilhabe bekommen, Zugang zu einen journalistisch/redaktionellem Medium und somit eine Plattform für ihre Inhalte fern ab von Einschaltquoten.

Danke an alle Beteiligten, die zu diesem Beschluss positiv beigetragen haben!

Kulturausschusssitzung am 20.12.18

Mit Blick auf die bevorstehende Kulturausschusssitzung am 20.12.18
möchten wir, vom Freien Radio Fratz, Sie unserseits noch einmal auf den
aktuellsten Stand bringen.

Die letzten Wochen haben wir uns mit den letzten Anpassungen zum
internen Sendebetriebsablauf, der Optimierung von Entscheidungsprozessen
innerhalb der Organisationsstruktur, sowie der Einarbeitung der ersten
Sendungsmachenden beschäftigt.

Diese Änderungen werden wir auch in unseren Redaktionsstatuen
widerspiegeln, auch um diese lesbarer und verständlicher auszuformulieren.

Die politischen Debatte um unsere Statuten hat uns dabei gezeigt, dass
unsere ursprüngliche Intention; Strafverfolgungsbehörden aus Gründen des
Quellenschutzes und der journalistischen Sorgfaltspflicht
auszuschließen, in unseren Statuten nicht klar genug formuliert war.

Uns war und ist es wichtig, unseren Quellen Schutz garantieren zu
können, um so unserer journalistischen Sorgfaltspflicht nachzukommen.
Dieses passiert in jedem anderen publizistischen Medium in Deutschland,
welches, genau wie wir, dem deutschen Pressekodex nachkommt, genau so.

Die derzeitige Fassung der Statuten hierzu sieht folgende Formulierung vor:

1.5
Grundsätzlich von der Mitarbeit ausgeschlossen sind Angehörige
rechtsextremer/rechtspopulistischer Parteien und Gruppierungen und
religiöse Fundamentalist*innen.

1.7
Quellenschutz und die journalistische Sorgfaltspflicht sind
Grundvoraussetzungen für journalistisches Arbeiten. Aus diesem Grund
können Menschen, die dem Legalitätsprinzip unterworfen sind, nicht
redaktionell, organisatorisch oder anderweitig im Radio oder dessen
Strukturen tätig werden.

Auch haben wir die häufigst an uns gestellten Fragen unter
https://radio-fratz.de/faq/ aktualisiert!

Mit freundlichen Grüßen,
Freies Radio Fratz.

Bald on Air – Freies Radio Fratz in Flensburg: Gegenöffentlichkeit mit Lungenfunktionstestkabine

Wir sprachen mit Flauschi und Flex vom Freien Radio Fratz in Flensburg über UKW und Internet, Technik, Musik und Sichtbarkeit.

https://www.untergrund-blättle.ch/details-audio.html?id=500995&u=bald_on_air_freies_radio_fratz_in_flensburg_gegenoeffentlichkeit_mit_lungenfunktionstestkabine.html

Besuch: „Radio Ostseeschule“

Am Montag dem 29.10 war es soweit. Die Radio Ostseeschulgruppe kam zu uns ins Studio.
Wir und ebenso unser Besuch, hatten sich schon seit langem auf diesen Tag gefreut und so verwundert es auch nicht, dass wir alle etwas aufgeregt waren.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde zeigten wir den Schüler_innen und deren erwachsenen Begleitpersonen unsere Räumlichkeiten, erzählten ihnen etwas von der Idee des „Freien Radios“ und wie es dazu kam, dass das Freie Radio Fratz das wurde, was es heute ist.
Was bei den Schüler_innen besonders für Gesprächsbedarf sorgte, war die Frage, wie das Radio den funktionieren könne, wenn es keine übliche Chefin – keinen üblichen Chef gibt? Eindruck machte auch das Studio mit seinem großem Pult und all der ganzen Technik bei ihnen.

Nachdem unsere Runde durch die Räumlichkeiten zu Ende war und alle Fragen zur Zufriedenheit der Schuler_innen beantwortet wurden, machte sich unser Besuch ans Werk.
Die Kinder waren in Gruppen aufgeteilt, welche sich schon vor Wochen eigenständig ein Thema gesucht hatten. Eine Gruppe hatte sich das Thema SG Flensburg-Handewitt ausgesucht. Im Zuge ihrer Arbeit hatten sie sogar Spieler der SG interviewt. Weitere Themen waren unter anderem Motorsport und Marc-Uwe Kling. So vielseitig die Themen waren, so vielseitig waren auch die nun anstehenden Schritte. Die einen Schüler_innen mussten z.B. noch weitere Recherchen im Internet durchführen, einige wollten ihren Text aufnehmen und andere wiederum wollten ihre Audiodatei bearbeiten.
Einen der fertigen Beiträge könnt Ihr schon jetzt bei soundcloud hören:

https://soundcloud.com/felix-ruttkowski

Die anderen Beiträge werden vermutlich Anfang nächsten Jahres in einer kompletten Sendung veröffentlicht werden.

Die Zeit verging – wieder einmal viel zu schnell.
Am Ende des Besuches gab es noch mal eine kleine Abschlussrunde, in der alle anwesenden Personen sagen konnten, was ihnen gut bzw. weniger gut gefallen hat. Mit dem Ergebniss, dass wir uns alle darüber einig waren, dass wir die gemeinsame Zeit schön fanden und dass es zu weiteren Besuchen kommen soll.

Ansonsten gilt:
Vielen Dank an die Radiogruppe der Ostseeschule Flensburg. Wir freuen uns auf euch, eure weiteren Beiträge und hoffen, dass ihr auch in Zukunft weiter daran Spaß haben werdet Radio zu machen.

Kultur und Finanzausschuss genehmigen Förderung für Radio Fratz

Eine gute Nachricht für Freies Radio in Flensburg und in Schleswig-Holstein: Der Finanzausschuss hat am 25.10. im öffentlichen Teil auf Antrag der Ratsfraktionen von Grünen und SPD mit großer Mehrheit eine Förderung in Höhe von 22.000 Euro für die laufenden Kosten des Freien Radios bewilligt. Der Zuschuss ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt und an eine Leistungsvereinbarung gekoppelt. In dieser Zeit soll auch von Seiten der Stadt nach geeigneten Räumen für den gemeinnützigen Verein gesucht werden.

„Das Freie Radio ist eine große Chance für Flensburg und viele Freiwillige haben in den letzten Jahren einen großen Teil ihrer Freizeit damit verbracht, es zu ermöglichen. Mit der Entscheidung der Stadt im Rücken können wir jetzt richtig loslegen“, so Geschäftsführer Felix Ruttkowski

Wahrscheinlich im Dezember wird das Freie Radio Fratz den Sendebetrieb aufnehmen, zunächst als Internet-Radio. Inzwischen ist auch das Koordinierungsverfahren der Bundesnetzagentur abgeschlossen. So kann dann ca. ab Mai 2019 auch auf der UKW-Frequenz 98,6 gesendet werden. Das Radio soll allen Einwohner*innen in und um Flensburg die Möglichkeit geben, selbst Sendungen zu gestalten. „Das Freie Radio versteht sich als Plattform für alle, die hier aktiv sein wollen, seien es Sportvereine, Schlagerfans, Stadtteilinitiativen, Kulturschaffende oder was auch immer. So werden wir der Stadt Flensburg viel zurückgeben können. Ein Freies Radio kann die Region beleben und auch nach außen attraktiver machen“, so Geschäftsführer Felix Ruttkowski.

Details aus dem Finanzausschuss (nicht mehr Pressemitteilung)

Die Ratsfraktionen von Grünen und SPD stehen voll hinter uns und haben den Antrag eingebracht. Die SPD hat sich zwischenzeitlich entschieden, zusätzlich eine Leistungsvereinbarung einzufordern. Das hat aber mehr mit grundsätzlichen Erwägungen zu tun als mit dem konkreten Radio-Projekt.

Die Linken haben den Antrag voll unterstützt.

Auch der SSW unterstützt das Radio und hat den Antrag mitgetragen. Auf ihre Initiative wurde der Antrag allerdings auf zwei Jahre begrenzt. Das ist natürlich eine kleine Einschränkung, aber aus Perspektive der Stadt wohl durchaus verständlich. Aus Sicht des Radios positiv ist, dass der SSW zusätzlich die Stadt darauf verpflichtet, in diesem Zeitraum nach geeigneten städtischen Räumen für den Verein zu suchen.

Die CDU hätte den Antrag am liebsten abgelehnt. Da sie dafür aber keine Mehrheit sahen, haben sie unter der Bedingung zugestimmt, dass es eine Leistungsvereinbarung gibt.

FDP und „Flensburg wählen“ haben dagegen gestimmt.

 

Stand ist jetzt also:

Radio Fratz wird mit 22.000 Euro auf zwei Jahre gefördert.

Nach eineinhalb Jahren müssen wir im Kulturausschuss darüber Rechenschaft ablegen.

Es wird eine Leistungsvereinbarung geben. Wie genau die aussieht, wissen wir im Moment noch nicht. Wir gehen aber davon aus, dass sie in etwa den Vorgaben der Landesmedienanstalt entsprechen wird, die wir sowieso erfüllen müssen.

Außerdem ist die Stadt beauftragt, für uns nach geeigneten Räumlichkeiten suchen.

Pressemitteilung: Finanzausschuss vertagt Entscheidung über Förderung für Freies Radio in Flensburg

Pressemitteilung: Finanzausschuss vertagt Entscheidung über Förderung für Freies Radio in Flensburg

Auf Antrag der Ratsfraktionen von Grünen und SPD wurde heute im Finanzausschuss der Stadt Flensburg über eine Förderung der laufenden Kosten für das Freie Radio Fratz beraten. Nachdem sich der Kulturausschuss letzte Woche mit deutlicher Mehrheit für eine Förderung entschieden hatte, zeichnete sich zunächst auch hier eine Tendenz zur Zustimmung ab. Lediglich die Fraktionen von CDU und FDP nahmen in beiden Ausschüssen eine ablehnende Haltung ein.
Nicht geklärt werden konnte allerdings die Frage, ob mit dem Freien Radio eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen werden sollte und aus welchen Haushaltsmitteln genau die Förderung fließen kann. Daher wurde die Entscheidung auf die nächste Sitzung des Finanzausschusses vertagt. Eventuell muss sich sogar nochmals der Kulturausschuss mit dem Thema beschäftigen, der das nächste mal am 20. Dezember tagt.

„Für die vielen Ehrenamtlichen, die zum Teil seit mehreren Jahren viel Energie in den Start des Radios gesteckt haben, ist das nicht gerade motivierend“, so Geschäftsführer Felix Ruttkowski, „schließlich sind wir seit fast einem Jahr in Gesprächen mit der Stadt und benötigen die Förderung dringend ab Anfang nächsten Jahres. Es ist sehr bedauerlich, dass in den letzten Stunden vor der Ausschusssitzung von FDP und CDU noch Argumente angeführt wurden, die aus unserer Sicht teilweise schlicht falsch sind oder mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten unsere Intention bis zur Unkenntlichkeit verzerren.“

Das Freie Radio Fratz will sich aber nicht entmutigen lassen und hofft für den Oktober auf eine positive Entscheidung im Finanzausschuss. So oder so soll der Sendebetrieb wahrscheinlich noch im Oktober losgehen, zunächst als Internet-Radio. Nach dem Abschluss des technischen Abstimmungsverfahrens soll dann Anfang 2019 die 24-stündige UKW-Frequenz dazukommen.
Das Radio soll allen Einwohner*innen in und um Flensburg die Möglichkeit geben, selbst Sendungen zu gestalten. „Das Freie Radio versteht sich als Plattform für alle, die hier aktiv sein wollen, seien es Sportvereine, Schlagerfans, Stadtteilinitiativen, Kulturschaffende oder andere. So werden wir der Stadt Flensburg viel zurückgeben können. Ein Freies Radio kann die Region beleben und auch nach außen attraktiver machen“, so Ruttkowski weiter.
Wer beim Radio mitmachen möchte, in welcher Form auch immer, kann dort zu den Öffnungszeiten einfach hingehen, jeden Dienstag von 11 bis 17 Uhr in der Bachstr. 7. Offene Treffen finden dort jeden ersten Montag im Monat um 19:30 Uhr statt und jeden Mittwoch ab 18 Uhr öffnet die Radiowerkstatt für alle, die an Beiträgen arbeiten oder das Radiomachen lernen wollen.
Weitere Informationen auf http://www.radio-fratz.de, Kontakt über flensburg@freie-radios-sh.org

Grüne fordern Zuschuss für Freies Radio in Flensburg

Die Grüne-Ratsfraktion setzt sich für eine finanzielle Förderung des Vereins „Freies Radio Flensburg e.V.“ ein. Im April hat der Landesmedienrat Hamburg/Schleswig-Holstein entschieden, eine 24-Stunden-UKW-Frequenz für ein Freies Radio an Flensburg zu vergeben. Daran gekoppelt war auch eine Anschubfinanzierung für das erste Jahr. „Um einen dauerhaften Betrieb gewährleisten zu können, benötigt das Freie Radio eine Förderung durch die Stadt Flensburg“, heißt es in einer Stellungnahme der Grünen.

Sie stellen daher im Kultur- und Tourismusausschuss am 13. September sowie im Finanzausschuss am 20. September einen Antrag auf jährliche Förderung in Höhe von 22.000 Euro. „Das Freie Radio kann und möchte einen bedeutenden Teil des gesellschaftlichen Lebens in Flensburg darstellen. Das wollen wir von städtischer Seite gerne unterstützen. Auch die Förderung für das Freie Radio Flensburg durch die Landesmedienanstalt ist nur möglich, wenn auch die Stadt Flensburg eine Förderung zusagt“, erklärt der grüne Ratsherr Clemens Schmidt.

Ein lokales Radio könne eine breite Gruppe von Flensburgern mit lokalen Informationen erreichen und biete kulturellen Initiativen eine Bühne. „In Zeiten zurückgehenden Interesses an der Kommunalpolitik, eröffnet ein Freies Radio auch die Möglichkeit die Flensburge besser zu informieren und an aktuellen Diskussionen teilhaben zu lassen“, so Schmidt.

– Quelle: https://www.shz.de/20923192 ©2020

 

– Quelle: https://www.shz.de/20923192 ©2020

Sternstunden / Roter Stern

Ein Aufruf von uns im Vereinsmagazin des Roten Sterns Flensburg

Freies Radio Flensburg erhält Zulassung

Der Medienrat der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) hat dem Verein Freie-Radio-Initiative Flensburg eine 24-Stunden-Frequenz für eine Dauer von zehn Jahren zugesprochen. Eine entsprechende UKW-Übertragungskapazität wurde zugewiesen. Wie Felix Ruttkowski vom Verein gegenüber shz.de mitteilte, wird der Sender 2018 mit dem Programm starten. Das nichtkommerzielle Lokalradio (NKL) für Flensburg, Glücksburg und Tastrup ist das zweite in Schleswig-Holstein. Bereits Ende 2016 hatte ein freies Lokalradio in Neumünster die Zusage bekommen.

Nach drei Jahren intensiver Arbeit sei es endlich gelungen, die beantragte Frequenz wie auch die dazugehörige Anschubfinanzierung zu bekommen, sagt Ruttkowski. „Wir freuen uns, dass die Landesmedienanstalt und die Landesmedienstiftung schlussendlich den Weg für ein weiteres Freies Radio in Schleswig-Holstein frei gemacht haben.“ Nachdem das Verfahren im Juni 2015 zunächst wegen unklarer Finanzierung des Programmvorhabens ausgesetzt worden war, konnten Zulassung und Zuweisung jetzt erteilt werden. Die Medienstiftung Hamburg Schleswig-Holstein hatte zuvor eine finanzielle Förderung des Vereins beschlossen.

Ende April hatte der Medienrat auf seiner Sitzung Richtlinen zur Förderung von nichtkommerziellen lokalen Rundfunkveranstaltern und lokaljournalistischen Projekten in Hamburg und Schleswig-Holstein beschlossen. Diese finanzielle Förderung ist seit Inkrafttreten des 6. Medienänderungsstaatsvertrags Hamburg Schleswig-Holstein (MÄStV HSH) am 1. April 2017 Aufgabe der MA HSH. Im Jahr 2017 stehen hierfür Fördermittel von bis zu 208.000 Euro, in den Folgejahren von bis zu 278.000 Euro zur Verfügung.

Das Freie Radio Flensburg verstehe sich als Alternative und selbstverwaltete Ergänzung zu bestehenden öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Angeboten, sagt Ruttkowski. „Im zukünftigen Sendeprogramm des Radios sollen sich Musik und Inhalte wiederfinden, die sich außerhalb des Mainstreams bewegen.“ So sollen vor allem lokale, aber auch überregionale und globale Themen und Debatten Platz finden. Darunter Formate wie „Flensburger Stadtgeschichten“ und das „Infomagazin Flensburg“. Vorgesehen sind überdies an drei Tagen Sendungen in dänischer Sprache.

„Wir sind ein journalistisches, aber auch ein gesellschaftliches, politisches und soziales Projekt. Freies Radio darf und soll tendenziös sein und wendet sich aktiv gegen rassistische Tendenzen oder andere diskriminierende Strukturen unserer Gesellschaft“, sagt der zweite Vorsitzende des Radiovereins. Und weiter: „Wir wollen allen interessierten Flensburgern eine Plattform bieten, um aufzuzeigen wie vielfältig diese Stadt ist.”

Der Verein ist jetzt auf der Suche nach Räumlichkeiten von in etwa 120 Quadratmetern, in denen der Radiobetrieb realisiert werden kann. Danach folgen die Erstellung eines Programms und die Einrichtung und Einweisung in die Studiotechnik. „Dafür sucht der Verein Freie-Radio-Initiative Flensburg in den kommenden Monaten noch Radiointeressierte und Förderer, die das Freie Radio Flensburg gemeinsam entstehen lassen wollen“, sagt Ruttkowski.

– Quelle: https://www.shz.de/16723831 ©2020

 

Freies Radio geht an den Start!

Ein Meilenstein in der Geschichte der Initiative für ein Freies Radio in Flensburg:

Nach 3 langen Jahren intensiver Arbeit ist uns endlich sowohl die beantragte Frequenz, wie auch die dazugehörige Anschubfinanzierung zugesagt worden! Wir freuen uns, dass die Landesmedienanstalt HH/SH und die Landesmedienstiftung schlussendlich den Weg für ein weiteres Freies Radio in Schleswig-Holstein frei gemacht haben.

Neben dem Freien Radio in Neumünster, welches bereits Ende 2016 die Zulassung erhalten hat, kann nun ein weiteres nichtkommerzielles Lokalradio (NKL) in Schleswig-Holstein aufgebaut werden und voraussichtlich ab März 2018 senden.
Durch das langwierige Zulassungsverfahren, in dem die unzureichende Finanzierung des Projekts seitens des Landes Schleswig-Holstein zum Problem wurde, ist es nach 3 Jahren seit der Ausschreibung und Bewerbung auf die Frequenz endlich möglich den Sendestart durch eine Anschubfinanzierung seitens der Medienstiftung Hamburg/Schleswig-Holstein zu konkretisieren.
Das Freie Radio Flensburg versteht sich als Alternative und selbstverwaltete Ergänzung zu bestehenden öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Angeboten. Im zukünftigen Sendeprogramms des Radios sollen sich Musik und Inhalte wiederfinden die sich außerhalb des Mainstreams bewegen. Es sollen vor allem lokale, aber auch überregionale und globale Themen und Debatten Platz finden.
Wir sind ein journalistisches, aber auch ein gesellschaftliches, politisches und soziales Projekt. Freies Radio darf und soll tendenziös sein und wendet sich aktiv gegen rassistische Tendenzen oder andere diskriminierende Strukturen unserer Gesellschaft. Wir wollen allen interessierten Flensburgern eine Plattform bieten, um aufzuzeigen wie vielfältig diese Stadt ist.”, fasst Felix Ruttkowski vom Radioverein die Ziele zusammen.
Der Verein ist jetzt auf der Suche nach Räumlichkeiten von in etwa 120 m² in denen der Radiobetrieb realisiert werden kann. Weitere Schritte werden die Erstellung des Programms, die Einrichtung und die Einweisung in der Studiotechnik sein. Dafür werden in den nächsten Monaten Radiointeressierte und Förderer, die das Freie Radio Flensburg gemeinsam entstehen werden lassen, gesucht.
Nähere Infos und Kontaktmöglichkeiten findet ihr unter flensburg.freie-radios-sh.org und auf Facebook unter fb/freies-radio-flensburg, oder schreibt uns einfach unter flensburg@freie-radios-sh.org. Wir freuen uns auf euch!